Franz Josef Gletscher
Nachdem wir ernüchternd feststellen mussten, dass die Preise für eine Wanderung auf dem Franz-Josef Gletscher mindestens genauso hoch waren, wie der Gletscher selbst, entschieden wir uns, dieses Naturschauspiel lieber von der Ferne aus zu betrachten und wanderten den steinigen Franz-Josef-Walkway bis zum Gletschertor. Ein paar hundert Meter davor kamen wir an eine Absperrung mit der Aufschrift „Dangerous – Do not pass without guide“. Da wir in den Nachrichten schon von mindestens drei Touristen gehört hatten, die seit Sommerbeginn ums Leben gekommen waren, weil sie eben genau diese Warnung ignorierten, hielten wir uns brav an die Anweisung und gingen nicht weiter. Wir bildeten damit aber die Ausnahme, da wirklich jeder (selbst mit drei kleinen Kindern im Gepäck) das Schild absichtlich übersah und mehr oder weniger ungeschickt über die Absperrung kletterte. Na dann mal „Hals- und Beinbruch“!
Um unseren müden Knochen etwas Erholung zu gönnen, sind wir anschließend ins Franz-Josef Spa und haben uns in den 36-40 Grad heissen Hot Pools entspannt, ehe wir abends noch weiter in das kleine, verträumte Örtchen Hokitika gefahren sind. Dort sind wir dann mit einem Bierchen (sofern man das hier Bier nennen kann) den Strand entlang spaziert und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.
Posted in Franz Josef Gletscher