März 17th, 2009 by PhilMel
Unser heutiges Tagesziel hieß Oamaru. Auf dem Weg dorthin machten wir allerdings im Waitiki Valley Halt, um uns die Elephant Rocks anzuschauen. Es war absolut beeindruckend, wie diese großen Felsen, die tatsächlich ein wenig an Elefanten erinnern, da so friedlich auf der grünen Wiese rumlagen, als hätte man sie sorgfältig so platziert. Tatsächlich aber liegen diese Steine schon seit über 24 Millionen Jahren hier, wo sie damals noch vom Meer umspült wurden!
In Oamaru angekommen, wollten wir natürlich unbedingt die Pinguine sehen, für die die Stadt so bekannt ist und fuhren zum Visitor Center, wo wir erfuhren, dass die kleinen putzigen Tierchen tagsüber auf See sind und erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder an Land kommen. So buchten das „Evening Viewing“ und nutzten den übrigen Tag, um uns das verschlafene Städtchen ein wenig anzuschauen.
Nach Anbruch der Dunkelheit fanden wir uns wieder am Visitor Center ein und wurden auf eine kleine Tribüne geführt, wo uns zunächst ein wenig über die Zwerg-Pinguine erzählt wurde und dann ging es auch schon los. Mit einer Welle wurde ein kleiner Pinguin auf eine der steilen Klippen gespült und bemühte sich nach Leibeskräften nicht den Halt zu verlieren und sich weiter nach oben zu kämpfen. Leider machte ihm die nächste Welle einen Strich durch die Rechnung und spülte ihn einfach weg, wieder aufs Meer hinaus. Insgesamt brauchte er 5 oder 6 Anläufe ehe er hoch genug klettern konnte, dass ihn keine Welle mehr erreichte und er sich auf den Weg zu seiner Höhle machen konnte. Damit auch jeder seine eigene Höhle wieder findet, waren alle mit kleinen Hausnummern versehen (wusste gar nicht, dass Pinguine lesen können). Es hört sich nicht nur witzig an, es sah auch mindestens genauso witzig aus! Insgesamt kamen in dieser Nacht ca. 180 Pinguine an Land und als die ersten Besucher sich wieder zu ihren Autos aufmachten, erhielten wir noch den Warnhinweis, einen Blick unter den Wagen zu werfen, da sich die Kleinen auch gerne mal darunter verstecken! :o)
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März 16th, 2009 by PhilMel
Nachdem wir einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine frische Nacht am türkisblauen Lake Tekapo verbracht hatten, war das Erwachen einen Tag später leider weniger schön. Meine Füße haben ohne Unterlass gejuckt und mich fast in den Wahnsinn getrieben. Allein der kurze Weg vom Van in den Supermarkt war in meinen Turnschuhen kaum zu bewältigen und so musste ich Barfuss wieder zurückhumpeln. Aua!

Tja, zwei Tage zuvor hatten wir in Hamner Springs an einem kleinen See übernachtet, wo uns kleine Fliegen immer wieder anflogen. Erst hielten wir sie für völlig harmlos, bis wir bemerkten, dass wir ihr Abendessen waren. Und jetzt, fast zwei Tage später, zeigte sich das Ausmaß des Festschmauses: Insgesamt 42 Sandfliegenbisse und das nur an meinen Füßen!
Mit einer halben Tube Fenistil-Gel und einigen Pflastern, die die Stiche gegen juckreizauslösende Berührungen schützen sollten, ging es einigermaßen und wir konnten weiter zum Lake Pukaki und dem berühmt berüchtigten Mount Cook fahren.
Am Mount Cook gibt es eine Art öffentlichen Schuppen mit Aufenthaltsraum und Münzduschen, die wir beide nutzen wollten, um mal wieder sauber zu werden. Das war echt ein Erlebnis! Mal abgesehen davon, dass jeder von uns nur eine Ein-Dollar-Münze hatte und nirgendwo stand, wie lange man damit eigentlich duschen kann, gehörte die Dusche selbst eher zu der Kategorie „abenteuerlich“: Der Duschvorhang war total gammelig, genauso wie die Duschwanne, die wohl noch nie jemand sauber gemacht hatte und nach etwa drei Minuten standen wir knöcheltief im Wasser, weil es (wahrscheinlich vor lauter Haaren im Abfluss) nicht richtig abfließen konnte. Aber nichts geht gegen das Gefühl geduscht und sauber zu sein!
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März 13th, 2009 by PhilMel
Heute sind wir schon recht früh aufgestanden und bepackt mit Unterwasserkamera und Badesachen zu Seal Swim Kaikoura aufgebrochen, wo wir mit Neopren-Anzug, Schnorchelmaske und Flossen ausgestattet wurden. Allein der Akt sich in diesen engen Anzug zu quetschen ist es eigentlich schon Wert diese Tour zu buchen, allerdings sollten sie sie dann umbenennen in die „Fühl-Dich-wie-die-Wurst-in-der-Pelle“-Tour! Lachanfall garantiert!
Mit einem kleinen Bötchen sind wir anschließend raus aufs Meer und in Richtung Seerobben geschippert, die faul am Strand rumlagen und sich hier und da an obszönen Stellen kratzten! Pfui!
Nachdem der erste Schock beim Sprung ins unerwartet eiskalte Wasser überwunden war und wir raus hatten, wie man es trotz Neopren-Anzug schafft nicht wie ein Korken ziellos umher zu treiben, kamen auch schon die ersten Pelzrobben und umkreisten uns neugierig.

Nach und nach gesellten sich immer mehr zu uns und schwammen um uns herum oder einfach mal unter uns durch, so dass man nur seine Hand auszustrecken brauchte, um sie kurz zu berühren. Insgesamt waren wir bestimmt eine Stunde draußen, aber es kam uns vor, als wären wir gerade erst ins Wasser gehüpft, als wir auch schon wieder einsteigen mussten. Natürlich hatten wir auch eine Unterwasserkamera dabei und haben fleißig Bilder gemacht. Ihr könnt gespannt sein, ob sie auch was geworden sind!

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März 11th, 2009 by PhilMel
Nach zwei sonnigen Tagen in Christchurch war es heute endlich soweit, wir haben unseren Campervan „Brian“ bei Explore More abgeholt. Uns wurden kurz die Funktionalitäten des Vans sowie die neuseeländischen Verkehrsregeln („We drive on the left side!“) erklärt und schon konnten wir vom Hof rollen.
Es war gar nicht so einfach so viele Dinge auf einmal auf die Reihe zu bekommen: Neuseeländischer Verkehr, ein im Vergleich zu Micra/Twingo überdimensionaler Wagen und dann auch noch alles Seitenverkehrt. Aber nach ein paar holprigen Anläufen und drängelnden Autofahrern hinter uns, hat alles gut geklappt und wir sind am Abend schon unsere ersten 180 km in Richtung Kaikoura gefahren.
Anders als erwartet hörte die Autobahn allerdings schon kurz hinter Christchurch auf und ging in einen State Highway, vergleichbar mit unseren Landstraßen, über, der sich mit zeitweisen Tempolimits von atemberaubenden 15 km/h durch die Berge schlängelte. Kaputt und hundemüde haben wir unseren Van dann kurz vor Kaikoura einfach neben dem Highway abgestellt und geschlafen.

Tja und am nächsten Morgen sind wir vom Meeresrauschen geweckt worden und der erste Blick aus dem Fenster war der absolute Hammer!! Tosendes Meer, schwarzer Sandstrand und unendliche Weiten!!
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März 9th, 2009 by PhilMel
Nachdem wir am Vorabend all unsere Sachen zusammengepackt und in mittlerweile 5 Gepäckstücke gequetscht hatten, machten wir heute einen vorerst letzten Streifzug durch Auckland ehe es dann am Nachmittag mit dem Airport-Bus zum Flughafen ging.
Inlandsflüge sind in Neuseeland recht unkompliziert (zumindest für die Angestellten), was sich daran zeigt, dass man sich und sein Gepäck selber eincheckt und sein Flugticket sowie die Aufkleber für die Koffer selbst ausdruckt und befestigt. Allerdings waren wir schon ein wenig verwundert, als auch nach dem Aufruf zum Boarding nur ein Scanner am Gate auf uns wartete. Wir hatten schon Angst, dass wir auch selber fliegen müssen, aber an Board wurden wir direkt von der Crew und per Lautsprecher auch vom Piloten begrüßt. Noch mal Schwein gehabt!
Wenige Minuten nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, wehte uns ein strenger, undefinierbarer Curryduft um die Nase, der sich weiter verstärkte und mit einem üblem Ich-habe-seit-5-Tagen-nicht-geduscht-Schweiss-Mief mischte, als unser Sitznachbar neben uns Platz nahm. Und als würde der atemraubende Geruch nicht schon genügend durch seine verdreckte, löchrigen Bekleidung und die unendlich vielen Schweißperlen im Gesicht unterstrichen werden, kratzte er sich auch noch unaufhörlich. Wir beide kamen uns so vor, als würden wir bei „Versteckte Kamera“ mitspielen und bekamen, als der erste Ekel sich gelegt hatte, erstmal einen Lachanfall.

Der Rest des Fluges war recht entspannt, außer unser Sitznachbar bewegte sich und stieß eine neue Geruchswelle los, und so landeten wir eineinhalb Stunden später in Christchurch und fuhren mit dem Airport-Shuttle direkt ins Gefängnis! Kein Witz! Das Jailhouse war vor noch nicht einmal 23 Jahren noch eine offizielle Haftanstalt, wurde aber dann geschlossen und vor etwa zwei Jahren zum Hostel umfunktioniert. Und irgendwie schien das alle Backpacker sehr zu beeindrucken, denn so ruhig haben wir es noch nie in einem Hostel erlebt! Also absolut zu empfehlen!
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Dezember 19th, 2008 by PhilMel
Heute haben wir, wie es seit Generationen in der neuseeländischen Kultur Brauch ist, einen Samstag bei “Christmas in the Park” sponsored by Coca Cola verbracht. :o)
Nach einem immer steiler werdenden Marsch quer durch den ganzen Park, der zum Glück mit Weihnachtsgirls in Hot-Pants gepflastert war, die süße Freigetränke verteilten, sind wir mit Kamera, Stativ, Picknickdecke und Essen am Ort des Geschehens angekommen. Vom Aufbau her erinnert „Christmas in the Park“ stark an „Rhein in Flammen“. Fressbuden soweit das Auge reicht, an denen man sich mit Hot Dogs am Spieß, Chips, Eis oder Donuts versorgen konnte und in der Mitte eine Schar von Menschen, die sich mehr oder weniger interessiert vor der Bühne tummelte und ständig in Bewegung zu sein schien.

Zuerst ergatterten wir uns einen Platz am seitlichen Rand mit eigentlich schönem Blick auf die Bühne. Doch leider hatte sich genau vor uns der Trampelpfad gebildet, so dass wir außer Beinen eigentlich nicht viel zu sehen bekamen. Und als sich dann auch noch ein Mann einbildete seinen unförmigen Hintern samt Eiswagen direkt vor uns zu parken, sind wir kurzerhand in die Mitte umgezogen und haben von dort das Weihnachtstreiben verfolgt. Tja, und während der Weihnachtsmann auf der Bühne die neuesten Stars aus „High School Musical 0815“ ankündigte und die Schulkinder kaum noch von ihren Eltern zu bändigen waren, haben wir, wie auch die meisten anderen, mit unserem Picknick angefangen.
Beendet wurde der Abend durch Santa Claus, der sich von DHL-Angestellten in einem Ruderboot unter Funkenregen durch die Menge ziehen ließ und auf der Bühne angekommen ein 7-Minuten-Feuerwerk einleitete.

Aber gekrönt wurde der Abend eigentlich erst durch den Versuch den abwandernden Massen durch die Abkürzung über eine Mauer zuvorzukommen. Kurz gesagt: Meine Hose ist gerissen und der Heimweg war ein wenig peinlich! *g*
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Dezember 12th, 2008 by PhilMel
Nachdem das Wetter die ganze Woche über nur Regen und Wolken zu bieten hatte, zeigte sich die Sonne heute endlich wieder. Und so haben wir prompt unsere Sachen gepackt und einen kleinen Ausflug zum Mt Eden, einem 196m hohen erloschenen Vulkan, gemacht.
Der 27er-Bus hat uns bis an den Fuß des Berges gefahren und ab da war dann unsere Ausdauer gefordert. Ohne den Hauch eines schattenspendenden Baumes ging es in der heissen Mittagssonne dann über einen schmalen Pfad mit 20% (gefühlten 60%) Steigung hinauf. Die Mühen haben sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn als Belohnung gab es einen atemberaubenden Ausblick über Auckland und die umliegenden Regionen, sowie den riesigen mit Gras bewachsenen Vulkankrater. Da man einen solch schönen Ausblick nicht immer genießen kann, haben wir uns unter einem der wenigen Bäume niedergelassen und ein kleines Picknick veranstaltet.

Neben jeder Menge lauter Chinesen, die galant jedes der Hinweisschilder ja nicht den Krater zu betreten, geschweigedenn irgendetwas mitzunehmen, irgnoriert haben, haben wir auch eine kleine Kuhherde angetroffen. Die kleinen Widerkäuer schienen allerdings recht uninteressiert an uns zu sein, was Philipp aber trotzdem nicht davon abgehalten hat, seine Späßchen mit den armen Dingern zu treiben. Wenigstens konnte ich ihn davon abhalten, auf einem der Kühe zu reiten! *g*
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Dezember 9th, 2008 by PhilMel
Die Weihnachtszeit in Neuseeland ist schon ein wenig seltsam für nicht unbedingt schnee- aber kältegewohnte Deutsche. Man geht hier in sommerlich leichter Bekleidung durch die Straßen und in den Schaufenster finden sich vereinzelt Weihnachtskugeln und übertrieben kitschig geschmückte Plastiktannen. Hier und da trällert es “Silent night, holy night…” aus den Lautsprechern und die Kiwis scheint es überhaupt nicht zu wundern, dass der Weihnachtsmann bei sommerlichen 22-26 Grad einen dicken, roten Mantel und Winterstiefel anhat! *muss der schwitzen* :o)
Für Samstag Nachmittag war die große Weihnachtsparade durch die Queen St angekündigt, die wir natürlich auf keinen Fall verpassen wollten. So gegen halb drei haben wir uns aufgemacht und waren verblüfft von der großen Menschenansammlung, die sich mit Kind und Kegel zur Parade aufgemacht hatten. Die Parade an hatte irgendwie etwas von einem Kölner Karnevalszug (jeder Wagen gesponsort vom ortansässigen Supermarkt) minus Kamelle schmeissen, - kostümierte Zuschauer, - alkoholische Getränke, dafür + 26 Grad im Schatten, + Weihnachtsmusik! Es war schön anzusehen und die Temperaturen waren sehr angenehm, aber der echte Kölner Karnval ist uns dann doch lieber!
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Dezember 1st, 2008 by PhilMel
Gestern (Samstag) haben wir beide einen Ausflug nach Wahiki Island gemacht, die mit der Fähre etwa 30 Minuten von Auckland entfernt ist. Mit 32 $ pro Person ist die Überfahrt (inkl. Rückfahrt) zwar nicht besonders günstig, aber ein Blick auf die Bilder und jeder weiß sofort: Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!!!

Zuerst sind wir mit dem Bus, der direkt an der Anlegestelle in Matiatia abfährt, ins Landesinnere zur Palm Beach gefahren, haben uns mit einem kleinen Snack in den Schatten an den Strand gelegt und einfach mal eine Weile die Seele baumeln lassen. Nach bezirzendem Meeresrauschen und der ein oder anderen „die muss ich auch noch mitnehmen - und die sieht überhaupt nicht aus wie die anderen“-Muschel wollten wir eigentlich weiter zur Onetangi Beach, doch hier läuft alles eher nach Zufall, als nach einem zugrunde gelegten Plan ab. Mal kommen direkt vier Busse hintereinander und mal wartet man 30 min vergebens. So sind wir in den ersten Bus eingestiegen, der vorbeikam und einmal quer über die Insel zur Rocky Bay gefahren. Der Strand macht seinem Namen alle Ehre, denn anstelle von feinem anschmiegsamem Sand findet man hier neben einem atemberaubenden Panorama nur unbequeme Steine. Und so war es auch kein Wunder, dass wir hier abgesehen von den ganzen Segelbooten ganz alleine waren.
Auch der nächste Versuch nach Onetangi zu kommen, wollte uns nicht so recht gelingen. Wir sind zwar diesmal in den richtigen Bus eingestiegen, der Fahrer hatte aber entweder das Schild vorne nicht gewechselt oder wusste selber nicht, wo er hin wollte und so sind wir in der Oneroa Bay gelandet. Da es schon später Nachmittag war, haben wir uns an einer Strandbar Fish&Chips geholt (landestypisch in Zeitungspapier verpackt) und uns auf einer kleinen Bank niedergelassen ohne zu bemerken, dass wir schon längst ausspioniert wurden. *g* Eine immer größer werdende Gruppe der Spezies „gierige Seemöwe“ hatte uns umzingelt und bedrängte uns mit lautem Gekreische, als wir nicht mit unseren Fritten rausrücken wollten. Zu ihrem Glück erkannten sie schnell, dass mit uns nicht zu spaßen ist und warteten mehr oder weniger geduldig, bis wir ihnen freiwillig was abgaben!

Nachdem wir nichts mehr zu essen hatten, hatten die Seemöwen urplötzlich kein Interesse mehr an uns und wir konnten gemütlich den schönen Sandstrand entlang spazieren, ehe wir wieder mit Bus und Fähre zurück nach Auckland gefahren sind.
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November 20th, 2008 by PhilMel
Nachdem wir uns nun drei Tage lang die unterschiedlichsten Apartments in und um Auckland herum im Internet angeschaut haben, sind wir Montag Abend endlich fündig geworden und konnten Dienstag Vormittag auch schon einziehen. :o) Bei den Kiwis geht halt alles ein wenig schneller!
Unser neues Heim ist zwar nicht besonders groß (wir schätzen mal so 18-20 qm), aber dafür recht komfortabel ausgestattet. Neben Geschirr und Besteck, Toaster und Mikrowelle, haben wir in der Küche sogar ein Zeranfeld, einen Ofen und eine kleine Spülmaschine (man mag es kaum glauben, aber die ist noch kleiner als meine *g*)! Und als wäre das nicht schon genug, verbergen sich hinter der Badezimmertür auch noch eine Waschmaschine und ein Trockner!
Besonders stolz war die Vermieterin auf den Balkon, den wir erst gar nicht als solchen wahrgenommen haben, da er mit 30cm Tiefe nicht gerade zum Sonnenbad einlädt. Von dort aus haben wir einen exzellenten Ausblick auf einen abenteuerlichen Parkplatz, ein paar mehr oder weniger baufällige Gebäude und DAS MEER!!!!!!

Und als wir beide da so stehen und schon ins Schwärmen kommen, entdeckt Philipp direkt unter uns einen Pool. Tja meine Lieben, der und der zugehörigen Fitnessräume, sind im Mietpreis inbegriffen. Kein Wunder also, dass wir direkt zugesagt haben!
Wir beide wohnen also ab sofort in der achten Etage der 38 Stockwerke hohen Oaks Residences! Der überwiegende Teil des Gebäudes wird als Hotel genutzt, was den ein oder anderen Vorteil hat: Der Eingang ist kameraüberwacht, im Erdgeschoss befindet sich eine 24h-besetzte Rezeption und im Lift muss man sich mit einem kleinen Chip identifizieren, um in die eigene Etage zu kommen (und man kommt wirklich nur in das eigene Stockwerk, die anderen sind gesperrt). Fort Knox ist nichts dagegen! *g*
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